Nachweis magnetischer Verunreinigungen zur Qualitätsüberwachung von Lagern
Restmagnetismus in Wälzlagern zieht Partikel an und verursacht Verschleiß. MAGNETOSCOP erkennt magnetische Hotspots zuverlässig ab 1 µT.
Die Herausforderung
Restmagnetismus in Wälzlagern kann metallische Partikel anziehen und zu Abrieb, Schäden oder Anlagenstillstand führen. Magnetische Signaturen entstehen durch magnetisierbare Werkstoffe, Fertigungsprozesse oder anhaftende ferromagnetische Verunreinigungen. Bereits Feldstärken im Millitesla-Bereich können kritisch sein, weshalb eine zuverlässige interne Prüfung erforderlich ist.
Die Lösung
Die Restmagnetfeldprüfung erfolgt mit dem MAGNETOSCOP und temperaturkompensierten Hall-Sonden. Das System deckt einen Messbereich von 1 µT bis 50 mT ab und ermöglicht die Erkennung lokaler magnetischer Hotspots auf Wälzlagerkomponenten. Je nach Geometrie kommen transversale oder axiale Sonden zum Einsatz.
Das Ergebnis
Magnetische Anomalien werden vor und nach der Entmagnetisierung präzise identifiziert. Die frühzeitige Erkennung reduziert das Risiko von Partikelanhaftung, Verschleiß und vorzeitigem Ausfall. Eine zuverlässige Remanenzüberwachung unterstützt die Einhaltung von Grenzwerten wie 0,25 mT und sichert die Leistungsfähigkeit von Wälzlagern.