FEREX Produktfamilie
Fluxgate-Magnetometer zur Detektion ferromagnetischer Objekte
Geomagnetische Anomalien zuverlässig erfassen. Die FEREX Produktfamilie umfasst passive Fluxgate-Magnetometer zur Detektion ferromagnetischer Objekte und zur Erfassung geomagnetischer Anomalien. Die hochempfindlichen Sensoren messen Veränderungen des natürlichen Erdmagnetfelds, die durch ferromagnetische Materialien wie Eisen, Stahl oder Nickel hervorgerufen werden. Da die Messung passiv erfolgt, erzeugen die Magnetometer selbst kein elektromagnetisches Feld.
Je nach Anwendung reichen die FEREX Lösungen von der manuellen Ortung einzelner Objekte über die systematische und georeferenzierte Großflächensondierung bis hin zu Bohrloch- und Unterwasseranwendungen. Messdaten können direkt zur Lokalisierung genutzt oder für eine anschließende Visualisierung und Auswertung aufgezeichnet werden.
Typische Einsatzgebiete sind die Kampfmittelsondierung und Detektion von UXO wie Blindgängern, Bomben oder Granaten. Da auch Bodenstrukturen geomagnetische Anomalien hervorrufen können, eignen sich hochempfindliche Magnetometer zudem für archäologische und geophysikalische Untersuchungen.
Die zugrunde liegende Technologie hat bei FOERSTER eine lange Tradition: Bereits 1937 entdeckte Friedrich Förster bei Untersuchungen magnetischer Materialeigenschaften den Einfluss des Erdmagnetfelds auf seine Messanordnung. Daraus entwickelte er hochempfindliche Messgeräte für magnetische Felder und legte damit den Grundstein für die später als Förstersonde bekannte Technologie – ein Messprinzip, auf dem die FEREX Fluxgate-Magnetometer bis heute aufbauen.