Werkstoffe aufgrund ihrer magnetischen Eigenschaften bewerten. Mit dem KOERZIMAT 1.097 bietet FOERSTER ein Messsystem für die präzise, automatische und schnelle Messung für magnetische Kennwerte von Materialien. Je nach Funktionspaket können hiermit die Koerzitivfeldstärke HcJ, die gewichtsspezifischen Sättigungspolarisation σs sowie die volumenspezifische Sättigungspolarisation Js gemessen werden.
Die weitgehend geometrieunabhängige Messung erlaubt es insbesondere auch komplex geformte Proben zu untersuchen. Mit dem KOERZIMAT J-H als Erweiterung zum HCJ kann die komplette J-H Hysterese inklusive Neukurve weichmagnetischer Stähle im offenen Magnetkreis ermittelt werden. Diese wird in einem nutzerfreundlichen Messverfahren an Rundstäben oder Blechproben mithilfe eines J-Sensors bestimmt.
Koerzitivfeldstärke: Bestimmung der Koerzitivfeldstärke nach IEC 60404-7
Hysteresemessung: Bestimmung der Hysterese J-H an weichmagnetischen Stabproben
Permeabilitätsbestimmung: Bestimmung der relativen Permeabilität µr(H) an weichmagnetischen Stabproben
Sättigungsmagnetisierung: Bestimmung der Sättigungsmagnetisierung nach IEC 60404-14
Magnetische Phase: Bestimmung der Magnetischen Phase in Austenitischen Stählen
Geometrieunabhängig: Geometrieunabhängige Messung
Kompakte Bauweise: Leichte, sehr kompakte Bauweise
Messsoftware: Software zur Steuerung von Einzel- und Serienmessungen
Datenmanagement: Datenbank zur Erfassung von Messdaten und Parametersätzen
Kundenspezifische Reports
Normen
ASTM B886
beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der Sättigungsmagnetisierung von gesinterten Hartmetallen.
ASTM B887
beschreibt das Verfahren zur Bestimmung der Koerzitivfeldstärke von gesinterten Hartmetallen.
EN IEC 60404-14
beschreibt die Bestimmung des Magnetische Sättigungsdipolmoment jS mittels Momentspulen im offenen Magnetkreis. Der Vorteil der beschriebenen Methode liegt in der Möglichkeit, Proben weitestgehend geometrieunabhängig zu messen. Die Anfertigung von speziellen Messproben ist nicht erforderlich.
EN IEC 60404-7:2020
beschreibt die Bestimmung der Koerzitivfeldstärke im offenen Magnetkreis. Der Vorteil der beschriebenen Methode B liegt in der Möglichkeit, Proben weitestgehend geometrieunabhängig zu messen. Die Anfertigung von speziellen Messproben ist nicht erforderlich.