Tretlagerwellenprüfung für E-Bike Drehmomentsensoren

Fehlerhafte Tretlagerwellen können die Messgenauigkeit von E-Bike-Drehmomentsensoren beeinträchtigen. Die magnetinduktive Struktur- und Rissprüfung mit MAGNATEST D kontrolliert die Wellen zuverlässig.

Die Herausforderung

Bei magnetostriktiven Drehmomentsensoren fungiert die Tretlagerwelle sowohl als Kraftüberträger als auch als Sensorelement. Ihre magnetischen Eigenschaften beeinflussen direkt die Messgenauigkeit. Legierungszusammensetzung, Härtetiefe, Restmagnetismus sowie Risse oder Gefügeinhomogenitäten können die Sensitivität beeinträchtigen. Eine umfassende Prüfung mechanischer und magnetischer Eigenschaften ist daher in der Serienfertigung erforderlich.

Die Lösung

FOERSTER entwickelte eine mehrstufige Prüfzelle für Produktionsumgebungen. Der Prozess umfasst Bauteilkennzeichnung, Entmagnetisierung mit EMAG, Restfeld-C-Scan, magnetoinduktive Gefügeprüfung mit MAGNATEST D und Doppelsensor, Oberflächenscan sowie optische Geometriekontrolle. Das modulare System ist inline integrierbar oder als Stand-alone-Lösung einsetzbar.

Das Ergebnis

Die Lösung ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Materialverwechslungen, unzureichender Einhärtetiefe, Restmagnetfeldern und Strukturfehlern. Die automatische OK/NOK-Sortierung gewährleistet eine lückenlose Qualitätssicherung in der Serienfertigung. Durch den modularen Aufbau lässt sich die Prüfzelle flexibel an kundenspezifische Anforderungen anpassen und unterstützt die zuverlässige Funktion von Tretlagerwellen für E-Bike-Drehmomentsensoren.

Die dargestellte Prüfzelle vereint alle Prüfschritte in einem automatisierten Ablauf: (1) Bauteilidentifikation und Kennzeichnung, (2) Entmagnetisierung, (3) C-Scan zur Prüfung auf Restmagnetfelder, (4) magnetoinduktive Gefügeprüfung, (5) Oberflächenscan zur Erkennung von Strukturfehlern, (6) optische Prüfung und (7) automatische OK/NOK-Sortierung.

Die Produkte