Qualifizierung kupferbasierter Legierungen für die Herstellung elektrischer Komponenten
Falsche Legierungszusammensetzungen bei Kupferwerkstoffen können die Leitfähigkeit elektrischer Komponenten mindern. Die Leitfähigkeitsmessung qualifiziert kupferbasierte Legierungen zuverlässig vor der Fertigung.
Die Herausforderung
Kupferbasierte Legierungen wie Bronze, Messing oder Neusilber werden in elektrischen Anwendungen eingesetzt, bei denen hohe Leitfähigkeit und nichtmagnetisches Verhalten gefordert sind. Für Steckverbinder und magnetisch sensible Systeme muss die relative Permeabilität nahe μr = 1,00000 liegen. Eine hochpräzise Messung geringer magnetischer Eigenschaften ist daher erforderlich.
Die Lösung
Die Permeabilitätsmessung erfolgt mit dem MAGNETOSCOP 1.070 und spezieller Permeabilitätssonde gemäß IEC 60404-15 und ASTM A342M. Das portable System bestimmt μr im Bereich von 1,00000 bis 2,00000 bei einem Magnetisierungsfeld von 30 kA/m. Rohmaterialien und Halbzeuge können ohne aufwendige Probenvorbereitung geprüft werden.
Das Ergebnis
Die hochauflösende Messung ermöglicht eine sichere Unterscheidung zwischen nichtmagnetischen und schwachmagnetischen Werkstoffen. Das System unterstützt die Qualifizierung kupferbasierter Legierungen für magnetisch sensible Anwendungen wie Steckverbinder und Präzisionselektronik. Eine präzise Permeabilitätskontrolle sichert konstante Materialeigenschaften und Normkonformität.