Permeabilitätsmessung nichtmagnetischer Stähle zur Reduzierung von Energieverlusten in Hochleistungs-Magnetsystemen
Falsche Permeabilität nichtmagnetischer Stähle kann zu erhöhten Energieverlusten in Magnetsystemen führen. Die Permeabilitätsmessung mit MAGNETOSCOP identifiziert geeignete Werkstoffe zuverlässig.
Die Herausforderung
Hochleistungs-Magnetsysteme wie Magnetschwebebahnen, MRT-Anlagen oder Synchrotronanlagen reagieren empfindlich auf magnetische Einflüsse. Stahlkonstruktionen mit erhöhter magnetischer Permeabilität erzeugen Wirbelströme und Gegenfelder, die Wärmeverluste und zusätzliche Widerstände verursachen. Zur Sicherstellung der Energieeffizienz müssen nichtmagnetische Stähle mit μr ≤ 1,1 konsequent überwacht werden.
Die Lösung
Das MAGNETOSCOP 1.070 misst die relative magnetische Permeabilität im Bereich von μr 1,00000 bis 2,00000 gemäß IEC 60404-15 und ASTM A432/A432M. Das tragbare, batteriebetriebene Gerät ermöglicht schnelle Vor-Ort-Messungen an Stahlstäben, Schrauben oder Konstruktionselementen und stellt die Einhaltung der Spezifikation sicher.
Das Ergebnis
Abweichungen der Permeabilität werden frühzeitig erkannt und unerwünschte magnetische Wechselwirkungen vermieden. Das mobile Messgerät unterstützt die Qualitätssicherung von der Fertigung bis zur Baustelle. Eine präzise Permeabilitätskontrolle reduziert Wärmeverluste und erhöht die Betriebssicherheit energieintensiver Anlagen.