Magnetfeldprüfung an Hochfrequenz-Steckverbindern zur PIM-Qualitätskontrolle
Magnetische Verunreinigungen können PIM und Signalstörungen verursachen. Die Magnetfeldmessung erkennt kritische Bauteile zuverlässig vor der Installation.
Die Herausforderung
In 4G- und 5G-Netzen kann Passive Intermodulation (PIM) die Signalqualität beeinträchtigen. Magnetische Verunreinigungen oder ferromagnetische Materialien in Hochfrequenz-Steckverbindern fördern nichtlineare Mischprozesse. Da PIM nicht herausgefiltert werden kann, müssen Komponenten vor dem Einbau geprüft werden. Eine zuverlässige Restmagnetfeldmessung ist daher entscheidend.
Die Lösung
Die Magnetfeldprüfung erfolgt mit MAGNETOSCOP oder MAGNETOMAT in Kombination mit einer Differenzsonde wie der PFD-100. Die gegensinnig angeordneten Sensoren kompensieren Umwelteinflüsse und erfassen lokale magnetische Anomalien. Das Bauteil wird auf einem Sensor positioniert und kann schnell klassifiziert werden.
Das Ergebnis
Das Verfahren ermöglicht eine klare Unterscheidung zwischen zulässigen und fehlerhaften Steckverbindern, beispielsweise ~100 nT für gute und ≥1000 nT für mangelhafte Komponenten. Die hohe Sensitivität und Differenzmessung erhöhen Messsicherheit und Reproduzierbarkeit. Das System unterstützt eine effektive PIM-Qualitätskontrolle in HF-Anwendungen.