Koerzitivfeldstärkemessung bei der Entwicklung spezieller weichmagnetischer Legierungen
Schon kleinste Abweichungen der Koerzitivfeldstärke beeinflussen Effizienz und Verluste. KOERZIMAT misst HcJ präzise und geometrieunabhängig.
Die Herausforderung
Weichmagnetische Werkstoffe wie Fe-Co-, Fe-Ni-, amorphe oder nanokristalline Legierungen werden in elektrischen und automobilen Anwendungen eingesetzt. Ihre Leistungsfähigkeit hängt maßgeblich von der Koerzitivfeldstärke (HcJ) ab, die die Hystereseverluste und Energieeffizienz beeinflusst. Besonders geringe Werte unter 0,5 A/m erfordern eine hochsensitive und geometrieunabhängige Messung.
Die Lösung
Die Messung der Koerzitivität erfolgt mit dem KOERZIMAT 1.097 HCJ gemäß IEC 60404-7. Das System ermöglicht eine schnelle und präzise Bestimmung von HcJ ohne Probenvorbereitung. Unterschiedliche Geometrien wie Stäbe, Bänder oder Drähte können flexibel geprüft werden, wodurch reproduzierbare Ergebnisse in Entwicklung und Produktion gewährleistet sind.
Das Ergebnis
Das System erlaubt die exakte Messung von Koerzitivfeldstärken von unter 0,5 A/m bis zu höheren Bereichen spezieller Legierungen. Die hohe Sensitivität unterstützt die Bewertung des Hystereseverhaltens und der Kernverluste. Eine zuverlässige, geometrieunabhängige Prüfung sichert die Materialauswahl und Qualitätskontrolle in der Stahlindustrie.