Ferromagnetische Verunreinigungen in NE-Metallschrott zuverlässig erkennen
Ferromagnetische Fremdteile in Kupfer-, Aluminium- und anderem NE-Metallschrott können die Materialqualität beeinträchtigen. MAGNETOMAT erkennt und lokalisiert verborgene Verunreinigungen und ermöglicht deren automatisierte Bewertung und Sortierung.
Die Herausforderung
Beim Recycling von Kupfer, Aluminium und anderen Nichteisenmetallen müssen ferromagnetische Verunreinigungen zuverlässig erkannt werden. Insbesondere in kompaktiertem Schrott können sich Stahlteile oder -drähte im Inneren des Materials befinden und sind von außen nicht sichtbar.
Für eine automatisierte Qualitätskontrolle müssen solche Fremdteile auch bei hohen Materialdurchsätzen zuverlässig detektiert und lokalisiert werden. Gleichzeitig können magnetische Störungen in der industriellen Umgebung die Messung beeinflussen und müssen bei der Auslegung des Prüfsystems berücksichtigt werden.
Die Lösung
Für die Prüfung wird der NE-Metallschrott auf einem Transportband durch eine magnetisierte Prüfzone geführt. Ein vor der Prüfzone installiertes Magnetisierungsjoch erzeugt das erforderliche Magnetfeld. Ferromagnetische Fremdteile werden dadurch magnetisiert und können anschließend mit Feld- und Gradientensonden detektiert werden.
Mehrere Sondenpaare lassen sich entsprechend der Prüfaufgabe rund um das Prüfmaterial anordnen, um Verunreinigungen zuverlässig zu erfassen und zu lokalisieren. Eine geeignete Sondenanordnung und magnetische Abschirmung reduzieren dabei den Einfluss von Störfeldern aus der Produktionsumgebung.
Der MAGNETOMAT 1.790 erfasst und verarbeitet die Messsignale. Anhand definierter Schwellenwerte können unterschiedliche Verunreinigungsgrade bewertet und entsprechende Steuersignale für nachgelagerte Markierungs- oder Sortierprozesse ausgegeben werden.
Das Ergebnis
Die magnetische Prüfung ermöglicht eine automatisierte Qualitätskontrolle von NE-Metallschrott direkt im Recyclingprozess. Auch innerhalb kompaktierter Metallballen verborgene ferromagnetische Fremdteile lassen sich zuverlässig erkennen und lokalisieren.
Belastetes Material kann anhand definierter Kriterien bewertet und gezielt markiert oder aussortiert werden. Gleichzeitig stehen die erfassten Messdaten für die Qualitätssicherung und weitere Analysen zur Verfügung. So unterstützt MAGNETOMAT eine gleichbleibende Materialqualität und effiziente Sortierprozesse.