Anwendung der mobilen UCI-Härteprüfung an Keramik
Keramische Bauteile können bei klassischer Härteprüfung beschädigt werden. SONODUR 3 ermöglicht schnelle, zerstörungsfreie UCI-Prüfung ohne Oberflächenschäden.
Die Herausforderung
Keramische Bauteile in Medizin‑, Automobil- und Elektronikanwendungen benötigen eine zuverlässige Härtekontrolle, da ihre hohe Verschleißfestigkeit mit geringer Bruchzähigkeit einhergeht. Klassische Eindringverfahren können empfindliche Teile beschädigen, erfordern umfangreiche Vorbereitung und eignen sich kaum für dünne Beschichtungen. Aufwändige Laborprüfungen behindern Vor‑Ort‑Kontrollen und erschweren eine stabile Qualitätssicherung.
Die Lösung
SONODUR 3 nutzt die Ultrasonic Contact Impedance‑Technologie, bei der die Härte aus der Frequenzänderung eines Eindringkörpers im Oberflächenkontakt bestimmt wird. Je nach Keramikart kommen 10 N‑ oder 50 N‑Sonden zum Einsatz, um Sensitivität und Wiederholgenauigkeit sicherzustellen. Das mobile System erlaubt direkte Messungen im Feld oder in der Fertigung, ohne die Oberfläche zu beeinträchtigen.
Das Ergebnis
Das UCI‑Verfahren liefert Härtewerte in HV, HRC oder HB innerhalb weniger Sekunden und zeigt Verteilungen über mehrere Messpunkte mit hoher Reproduzierbarkeit. Spröde Keramiken und dünne Schichten können ohne sichtbare Spuren bewertet werden, was eindeutige OK/NOK‑Entscheidungen ermöglicht. Die schnelle, zerstörungsfreie Prüfung verbessert die Prozesssicherheit und reduziert Stillstandszeiten.